Kurz nach ihrer Projektprüfung ging es für die PUSCH-Klasse direkt zum Berufsbildungs- und Technologiezentrum Weiterstadt der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Frau Koch aus der Fachkräftesicherung begrüßte die Gruppe und führte sie durch den Tag. 

Los ging es bei Herrn Christmann, Dachdeckermeister und Ausbilder. Er erklärte, wie die Ausbildung zum Dachdecker abläuft und was es mit der „Königsdisziplin“ der Gesellenprüfung auf sich hat: ein achtstündiges Eindecken eines Schieferdaches. Besonders spannend für die Klasse: Sie durften selbst Hand anlegen und unter Anleitung von Herrn Christmann eine Schieferplatte zuschneiden. So wurde das theoretische Wissen direkt praktisch erlebt – und es zeigte sich schnell, dass Präzision und Konzentration beim Dachdecken wirklich wichtig sind.

Weiter ging es in den Metallbau zu Herrn Diefenbach. Er zeigte, dass Auszubildende dort gleich zu Beginn ihr handwerkliches Können unter Beweis stellen müssen: Sie bauen eine Werkzeugkiste aus verschiedenen Metallen – und werden dafür benotet! Außerdem lernten die PUSCH-Schüler und -Schülerinnen, dass Metallbau alles andere als eintönig ist: Türen, Fenster, Nutzfahrzeuge, Hallen oder sogar Flugzeuge – alles ist möglich.

Zum Abschluss stand die Friseurausbildung auf dem Programm. Schon im ersten Lehrjahr üben die Azubis an Puppen das Schneiden von Spitzen und Föhnen. Später kommen Dauerwellen dazu – die sind gerade wieder voll im Trend, sogar bei Jungs!

Der Besuch hat den Schülerinnen und Schülern klar gezeigt: Handwerk ist alles andere als langweilig – es ist vielseitig, kreativ und richtig spannend! Nach der Projektprüfung war das genau der richtige nächste Schritt, um die eigene Neugier auf Berufe zu wecken und praktisch auszuprobieren. Ein perfekter Tag, um Stärken auszuprobieren und neue Berufe kennenzulernen!